Kurzantwort
Ein Kassenbildschirm ist jedes Display, das in einem Kassensystem verwendet wird – vom primären Touchscreen-Monitor des Bedieners bis zum Kundendisplay, das die Transaktionssummen anzeigt. Die Wahl des richtigen Kassenbildschirms hängt vom Bildschirmtyp (Bedienermonitor, Kundendisplay oder All-in-One-Touch-Terminal), der Größe (15–21,5 Zoll für die Thekenmontage), der Auflösung (mindestens 1366 × 768 Pixel, 1920 × 1080 Pixel für größere Bildschirme) und der Schnittstellenkompatibilität (VGA, HDMI oder USB) ab. Einzelbildschirm-Setups eignen sich für einfache Einzelhandelstheken, während Doppelbildschirm-Konfigurationen Standard für Umgebungen sind, die Kundentransparenz erfordern.
Ein Kassenbildschirm ist die Anzeigekomponente eines Kassensystems und dient als primäre Schnittstelle zwischen dem Bediener und der Transaktionssoftware. Im modernen Einzelhandel umfasst der Begriff verschiedene Hardwarekategorien, die jeweils unterschiedliche Funktionen an der Kasse erfüllen.
Die drei Haupttypen von POS-Bildschirmen sind Bedienermonitore, Kundendisplays und All-in-One-Touchscreen-Terminals. Ein Bedienermonitor dient dem Kassierer als primärer Arbeitsbereich und führt die POS-Software für Bestellerfassung, Zahlungsabwicklung und Bestandsabfrage aus. Ein Kundendisplay ist dem Käufer zugewandt und zeigt Transaktionsdaten in Echtzeit an, wie Artikelnamen, Mengen und Zwischensummen. Ein All-in-One-Touchscreen-POS-Terminal integriert Display, Prozessor und Peripherieanschlüsse in einem einzigen Gerät, sodass kein separater Desktop-Computer benötigt wird.
Die auf jedem Kassenbildschirm angezeigten Inhalte – Menüs, Transaktionsübersichten, Werbegrafiken und Kundeninformationen – werden vollständig von der Kassensoftware gesteuert, die vom Betreiber oder dessen Softwareanbieter installiert wird. Der Hardwarehersteller liefert den Bildschirm; der Softwarepartner bestimmt die angezeigten Inhalte.
Das Verständnis der Unterschiede zwischen den verschiedenen POS-Bildschirmtypen ist entscheidend für die Auswahl der richtigen Hardware für einen Einsatz. Jeder Typ erfüllt eine bestimmte Funktion, und in vielen Installationen werden zwei oder mehr Typen in einer einzigen Station kombiniert.
Bedienermonitore sind die Hauptbildschirme für Kassierer und Mitarbeiter. Sie haben in der Regel eine Diagonale von 15 bis 21,5 Zoll, unterstützen kapazitive Mehrpunkt-Touch-Eingabe und sind mit einem externen Kassensystem oder einer Embedded-Systemplatine verbunden. Sie müssen dem täglichen Dauereinsatz, häufiger Reinigung und den im Gastronomie- und Einzelhandel üblichen Spritzern und Stößen standhalten.
Die Kundendisplays reichen von einfachen 2×20-Zeichen-VFD-Displays (Vakuumfluoreszenzdisplays) und LCD-Texttafeln bis hin zu 10- bis 15-Zoll-Farb-Touchscreens. Textbasierte Kundendisplays zeigen Artikelpreis und Gesamtsumme an. Größere grafische Kundendisplays können – je nach Konfiguration der Kassensoftware – detaillierte Belege, Werbeinhalte oder Kundenzufriedenheitsumfragen darstellen.
All-in-One-Touchscreen-POS-Terminals vereinen ein kapazitives Touchdisplay mit integriertem Prozessor, RAM, Speicher und I/O-Anschlüssen in einem einzigen Gehäuse. Diese Geräte reduzieren den Kabelsalat und vereinfachen die Installation. Viele Modelle unterstützen optional ein zweites Kundendisplay, das an einem Ständer montiert oder am Hauptgerät befestigt wird. Hersteller wie Dongguan Tcang Electronics Co., Ltd. produzieren All-in-One-POS-Terminals, die sowohl Windows- als auch Android-Betriebssysteme unterstützen und Softwareintegratoren somit Flexibilität bei der Plattformwahl bieten.
[Tabelle: Vergleich der POS-Bildschirmtypen]
| Besonderheit | Bedienermonitor | Kundendisplay | All-in-One-Terminal |
|---|---|---|---|
| Typische Größe | 15–21,5 Zoll | 2×20 VFD oder 10–15 Zoll | 15–15,6 Zoll (Hauptteil) |
| Berührungseingabe | Ja (kapazitiv oder resistiv) | Nein (Text) / Ja (Grafik) | Ja (kapazitiv) |
| Externer PC erforderlich | Ja | Verbindung über Kassensystem | Nein (eingebauter Prozessor) |
| Hauptnutzer | Kassierer/Bediener | Kunde / Käufer | Kassierer/Bediener |
| Am besten geeignet für | Bestehende Kassensysteme, die ein Display-Upgrade benötigen | Transparenz im Bezahlvorgang und Kundenbindung | Neue Bereitstellungen, vereinfachter Hardware-Stack |
Bildschirmgröße und -auflösung beeinflussen die Effizienz des Bedienpersonals und die Lesbarkeit für den Kunden unmittelbar. Die falsche Kombination führt entweder zu verschwendeter Thekenfläche oder unleserlichem Text – beides verlangsamt Transaktionen.
Die Wahl der Bildschirmgröße hängt von der Thekenfläche, der Anzahl der angezeigten Elemente in der Kassensoftware und dem üblichen Arbeitsabstand des Bedieners ab. Ein 15-Zoll-Display ist der Standard für die meisten Einzelbedienungs-Kassensysteme in Schnellrestaurants und kleinen Einzelhandelsgeschäften. Bildschirme zwischen 17 und 21,5 Zoll eignen sich für Gastronomiebetriebe mit vollem Serviceangebot, Einzelhandelsgeschäfte mit hohem Warenbestand oder Arbeitsplätze für zwei Bediener, an denen mehr Informationen gleichzeitig angezeigt werden müssen.
Die Auflösung bestimmt, wie scharf Text und Benutzeroberflächenelemente dargestellt werden. Für einen 15-Zoll-POS-Monitor ist 1024 × 768 (XGA) die veraltete Mindestauflösung – zwar noch funktionsfähig, aber zunehmend überholt. Ein 1366 × 768-Panel bietet bei gleicher Bildschirmgröße eine deutlich verbesserte Bildschärfe. Für 15,6-Zoll-Displays und größer ist 1920 × 1080 (Full HD) mittlerweile der empfohlene Standard. Er bietet eine gestochen scharfe Textdarstellung und ausreichend Pixeldichte für detaillierte Produktbilder oder grafische POS-Oberflächen.
Für Kundendisplays sind die Anforderungen an die Auflösung weniger hoch. Ein 2×20-VFD-Gerät zeigt nur Textzeichen an, daher ist die Auflösung hier nicht relevant. Grafische Kundendisplays im Bereich von 10 bis 11,6 Zoll funktionieren gut mit einer Auflösung von 1280×800 oder 1366×768 Pixeln. Diese ist ausreichend, um detaillierte Transaktionsdaten und einfache, von der Kassensoftware gesteuerte Werbeinhalte anzuzeigen.
[Tabelle: Empfehlungen zu Bildschirmgröße und Auflösung an Kassensystemen nach Anwendungsfall]
| Anwendungsfall | Empfohlene Größe | Mindestauflösung | Empfohlene Lösung |
|---|---|---|---|
| Schnellrestaurant | 15 Zoll | 1024×768 | 1366×768 |
| Restaurant mit vollem Serviceangebot | 15,6–17 Zoll | 1366×768 | 1920×1080 |
| Einzelhandel / Lebensmittel | 15–15,6 Zoll | 1024×768 | 1920×1080 |
| Selbstbedienungskiosk | 15,6–32 Zoll | 1920×1080 | 1920×1080 |
| Kundendarstellung (grafisch) | 10–11,6 Zoll | 1280×800 | 1366×768 |
Die physische Verbindung zwischen einem Kassensystembildschirm und dem zugehörigen Hostsystem bestimmt die Signalqualität, den Aufwand für das Kabelmanagement und die Kompatibilität mit vorhandener Hardware. Drei Schnittstellenstandards dominieren den POS-Markt.
VGA (D-Sub 15-polig) ist nach wie vor die am weitesten verbreitete Schnittstelle für POS-Monitore, insbesondere in älteren Systemen. VGA überträgt ein analoges Signal, das für Bildschirme mit einer Auflösung von 1024 × 768 Pixeln ausreichend ist, bei höheren Auflösungen jedoch zu sichtbarer Unschärfe oder Farbsäumen führen kann. Viele installierte POS-Systeme nutzen weiterhin VGA, daher ist Abwärtskompatibilität bei der Auswahl neuer Displays nach wie vor wichtig.
HDMI HDMI überträgt digitale Video- und Audiosignale über ein einziges Kabel. Bei POS-Monitoren mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln liefert HDMI im Vergleich zu VGA deutlich schärfere Texte und Bilder. Die meisten modernen POS-Computer und Embedded-Systemplatinen verfügen über mindestens einen HDMI-Ausgang. HDMI ermöglicht zudem längere Kabelstrecken ohne Signalverlust, was insbesondere bei Installationen wichtig ist, bei denen das Display entfernt vom System montiert ist – beispielsweise an der Wand. Selbstbedienungskioske Die
Die USB-Touch-Schnittstelle überträgt kein Videosignal, sondern leitet die Berührungsdaten vom Bildschirm an den Host-Computer weiter. Die meisten kapazitiven Touchscreen-POS-Monitore verwenden ein USB-Kabel für die Touch-Funktionalität sowie ein separates VGA- oder HDMI-Kabel für die Videoübertragung. Einige All-in-One-Terminals verzichten auf diese doppelte Kabelverbindung, indem sie Video- und Touch-Signale intern übertragen.
Die Wahl zwischen einem einzelnen Kassenbildschirm und einer Konfiguration mit zwei Bildschirmen hängt von der Art des Geschäfts, dem Transaktionsvolumen und dem erforderlichen Grad an Kundeninteraktion an der Kasse ab.
Einzelbildschirm-Systeme verwenden einen Bedienermonitor ohne Zweitbildschirm. Dies ist die einfachste und kostengünstigste Konfiguration und eignet sich für Einzelhandelstheken mit geringem Kundenaufkommen, Auftragsbearbeitungsstationen im Backoffice oder Umgebungen, in denen Kunden keine Transaktionsdetails in Echtzeit einsehen müssen. Der Bediener führt die gesamte visuelle Überprüfung auf einem einzigen Bildschirm durch.
Bei Systemen mit zwei Bildschirmen wird ein Bedienermonitor mit einem separaten Kundendisplay kombiniert. Auf dem Bedienermonitor läuft die Benutzeroberfläche der Kassensoftware, während das Kundendisplay ausgewählte Transaktionsdaten anzeigt – typischerweise Artikelliste, Einzelpreise, Zwischensumme, Steuer und Gesamtsumme. Was auf dem Kundendisplay angezeigt wird, bestimmt ausschließlich die Kassensoftware; die Hardware gibt lediglich das empfangene Signal aus.
In vielen Märkten sind Dual-Screen-Kassensysteme unerlässlich. In einigen Ländern schreiben die Gesetze zur Steuertransparenz vor, dass die Preise während des Bezahlvorgangs für den Kunden sichtbar sein müssen. Auch wenn Dual-Screen-Konfigurationen nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, reduzieren sie Preisstreitigkeiten, stärken das Kundenvertrauen und ermöglichen die Anzeige von Werbeinhalten zwischen den Transaktionen – alles konfiguriert über die Kassensoftware des Händlers.
[Tabelle: POS-Einsatz mit einem Bildschirm vs. mit zwei Bildschirmen]
| Faktor | Einzelbildschirm | Dual-Screen |
|---|---|---|
| Hardwarekosten | Unten – nur ein Display | Höher – zwei Displays plus Halterung |
| benötigte Arbeitsfläche | Minimal | Mäßig (mastmontierte Optionen reduzieren die Stellfläche) |
| Kundentransparenz | Keine – der Kunde kann die Preise nicht einsehen. | Vollständige Echtzeit-Transaktionstransparenz |
| Marketingkompetenz | Keiner | Ja – Zwischentransaktionsanzeigen über POS-Software |
| Am besten geeignet für | Backoffice, Einzelhandel mit geringem Kundenaufkommen, Imbisswagen | Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants, Supermärkte, Apotheken |
Neben Größe und Auflösung bestimmen verschiedene technische Spezifikationen die zuverlässige Funktion eines Kassenmonitors im kommerziellen Einsatz. Einkaufsteams und Systemintegratoren sollten diese Faktoren vor der Bestellung prüfen.
Touch-Technologie: Kapazitive Touchpanels sind heute der Industriestandard für POS-Anwendungen. Sie reagieren auf Berührung mit bloßen Fingern, unterstützen Multi-Touch-Gesten und sind robuster als resistive Alternativen. Projiziert-kapazitive (PCAP) Panels – dieselbe Technologie, die auch in Smartphones verwendet wird – bieten die beste Kombination aus Empfindlichkeit und Kratzfestigkeit. Resistive Panels kommen weiterhin in älteren Systemen und in industriellen Umgebungen zum Einsatz, in denen die Bedienung mit Handschuhen erforderlich ist.
Helligkeit und Betrachtungswinkel: POS-Monitore arbeiten üblicherweise mit einer Helligkeit von 250 bis 350 cd/m². Für Kundendisplays in hell erleuchteten Einzelhandelsumgebungen oder in der Nähe von Schaufenstern werden 300 cd/m² und mehr empfohlen, um eine gute Lesbarkeit zu gewährleisten. Der Betrachtungswinkel ist bei Kundendisplays wichtiger als bei Bedienerbildschirmen – ein IPS-Panel mit einem Betrachtungswinkel von über 170° sorgt für gleichbleibende Farben und Helligkeit aus der Sicht des Kunden.
Montageoptionen: Die meisten kommerziellen POS-Monitore unterstützen VESA-Montagemuster (75 × 75 mm oder 100 × 100 mm) und ermöglichen so die Integration mit Stangenhalterungen, Wandhalterungen und Schwenkarmen. Tischständer sind bei vielen Modellen im Lieferumfang enthalten. POS-Touchscreen-Monitore Die VESA-Kompatibilität bietet jedoch maximale Flexibilität bei der Installation.
Schutzart: In Lebensmittelbetrieben oder feuchten Umgebungen eingesetzte Schutzscheiben sollten mindestens der Schutzart IP54 entsprechen. Diese Schutzart gewährleistet Schutz gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser aus allen Richtungen. Für Umgebungen, die regelmäßig gereinigt werden, sind höhere Schutzarten (IP65) erhältlich, jedoch mit höheren Kosten verbunden.
Betriebstemperaturbereich: Standardmäßige kommerzielle POS-Monitore arbeiten zwischen 0 °C und 40 °C. Für Anwendungen mit Kiosken im Außenbereich oder Installationen in der Nähe von Wärmequellen in Küchen können Panels mit erweitertem Temperaturbereich erforderlich sein, die für 50 °C oder höher ausgelegt sind.
Ein häufiges Missverständnis bei der Beschaffung von POS-Hardware ist, dass der Displayhersteller die Softwareoberfläche für den Bildschirm bereitstellt. Tatsächlich ist der POS-Bildschirm ein passives Anzeigegerät – er gibt lediglich das Signal wieder, das ihm vom Hostsystem und dessen installierter Software gesendet wird.
Die Kassensoftware des Betreibers bestimmt den Transaktionsablauf, der auf dem Hauptbildschirm angezeigt wird. Auch die Inhalte der Kundenanzeige werden von der Kassensoftware gesteuert, die ein sekundäres Videosignal oder serielle Daten an das Kundenpanel sendet. Verschiedene Kassensoftware-Plattformen bieten unterschiedliche Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung der Kundenanzeige – von einfachen Preis- und Gesamtbetragsanzeigen bis hin zu aufwendigen grafischen Layouts mit Branding- und Werbeelementen.
Für Systemintegratoren und POS-Terminal Für Wiederverkäufer ist diese Unterscheidung wichtig, da sie die Verantwortungsbereiche definiert. Der Hardwarehersteller gewährleistet die korrekte Signalwiedergabe des Bildschirms mit präziser Farbwiedergabe, angemessener Helligkeit und zuverlässiger Touch-Reaktion. Der Softwareanbieter oder Systemintegrator ist für alle Inhalte verantwortlich, die auf dem Bildschirm angezeigt werden.
Laut der Nationaler Einzelhandelsverband (NRF) Bei Investitionen in Einzelhandelstechnologien liegt der Fokus zunehmend auf einheitlichen Handelsplattformen, die Inhalte von einem einzigen Software-Backend an verschiedene Bildschirmtypen – darunter Monitore für POS-Bediener, Kundendisplays, Küchenanzeigesysteme und Selbstbedienungskioske – ausliefern können.
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