Kurzantwort
Die wichtigsten Arten von POS-Geräten sind Tischterminals.
Ein POS-Gerät (Point of Sale-Gerät) ist ein Hardwaregerät, das von Unternehmen verwendet wird, um Verkaufstransaktionen abzuwickeln, Zahlungen entgegenzunehmen und Transaktionsdaten am Point of Sale des Kunden zu erfassen – es fungiert als physische und digitale Schnittstelle zwischen dem Betrieb eines Händlers und den Zahlungsmethoden seiner Kunden.
Moderne Kassensysteme haben sich weit über einfache Registrierkassen hinaus entwickelt. Heutzutage werden sie in verschiedenen Ausführungen eingesetzt: von fest installierten Thekenterminals über mobile Handgeräte und Selbstbedienungskioske bis hin zu Systemen mit zwei Bildschirmen – jedes System ist für unterschiedliche Einsatzumgebungen konzipiert. Für Restaurantbetreiber, Filialleiter im Einzelhandel, Systemintegratoren und Einkaufsteams, die Hardware für neue oder bestehende Installationen evaluieren, ist es daher unerlässlich, die Unterschiede zwischen diesen Kategorien zu verstehen.
Tisch-POS-Terminals sind die am weitesten verbreitete Kategorie von POS-Hardware im Gastronomie- und Einzelhandel. Diese fest installierten Geräte sind für den stationären Einsatz an Kassentheken, Serviceschaltern oder Kassenstationen konzipiert und bestehen aus einem Touchscreen-Display, das mit einer Verarbeitungseinheit, einem Zahlungsmodul und Peripherieschnittstellen verbunden ist.
Im Einzelhandel werden Kassenterminals aufgrund ihrer hohen Verarbeitungssicherheit, Kompatibilität mit Peripheriegeräten und ihrer Fähigkeit zum kontinuierlichen Betrieb mit hohem Transaktionsvolumen ausgewählt. Zur Standardausstattung gehören ein 15- bis 21,5-Zoll-Touchscreen, ein integrierter oder externer Kartenleser, eine Kassenschubladenschnittstelle, ein Anschluss für einen Belegdrucker und die Unterstützung von Barcode-Scannern.
In der Gastronomie – insbesondere in Restaurants mit Bedienung und Schnellrestaurants – dienen Thekenterminals als primäre Bestell- und Zahlungsannahmestelle. Geräte für den Lebensmittel- und Getränkebereich verfügen häufig über ein spritzwassergeschütztes Gehäuse, ein lüfterloses Kühlsystem und IP-geschützte Komponenten, um den Belastungen durch Feuchtigkeit, Fett und häufige Reinigung in Küchennähe standzuhalten.
Wichtigste technische Merkmale
- Display: 15"–21,5" kapazitiver Touchscreen
- Betriebssystemplattform: Windows, Android oder Linux (kommerzielle Ausführung)
- Schnittstellen: USB, RJ11/RJ12 (Kassenschublade), Ethernet, RS232, optional COM
- Zahlungshardware: integrierter oder externer Kartenleser, NFC-Modul, Magnetstreifenleser
- Formfaktoren: All-in-One-Gerät, separates Terminal + Monitor oder Dual-Screen-Gerät
Thekenterminals sind die bevorzugte Wahl für Supermärkte, Restaurantketten, Fachgeschäfte und alle Umgebungen mit hohem Durchsatz, in denen Transaktionsgeschwindigkeit und die Integration von Peripheriegeräten oberste Priorität haben. Entdecken Sie das Sortiment von TCANG. Desktop-POS-Terminals für kommerzielle Spezifikationen.
Mobile Kassensysteme (mPOS)
Mobile Kassensysteme – kurz mPOS – sind tragbare, handliche Geräte, die die Transaktionsabwicklung außerhalb eines festen Kassenbereichs ermöglichen. Diese Geräte integrieren ein Display, einen Prozessor, einen Barcode-Scanner, einen Kartenleser und oft auch einen kompakten Thermodrucker in einem robusten Gehäuse.
In der Gastronomie werden mobile Kassensysteme (mPOS) für Tischbestellungen, zur Reduzierung von Warteschlangen in Stoßzeiten und für die Bezahlung am Tisch eingesetzt. Servicekräfte mit mobilen Terminals können Bestellungen direkt an Küchenmonitore oder Drucker übermitteln und so die Wege zwischen Tisch und Küche verkürzen. Für Cafés, Bubble-Tea-Ketten und Schnellrestaurants bieten mobile Kassensysteme eine Flexibilität, die mit fest installierten Terminals nicht möglich ist. Detaillierte Einsatzmöglichkeiten werden im Leitfaden beschrieben. Praxisanwendungen von mobilen Kassensystemen in Restaurants und Cafés Die
Im Einzelhandel dienen mPOS-Geräte dazu, Warteschlangen in Stoßzeiten zu verkürzen, das Verkaufspersonal im Verkaufsraum zu unterstützen und das Bezahlen an Orten zu ermöglichen, an denen kein fester Kassenbereich zur Verfügung steht – wie beispielsweise in Pop-up-Stores, Veranstaltungsorten und saisonalen Einzelhandelsformaten.
Wichtigste technische Merkmale
- Akkukapazität: 2.200–5.200 mAh (für den Betrieb über längere Schichten)
- Display: 5"–8" Touchscreen
- Eingebauter Drucker: 58-mm-Thermodrucker (üblich bei Handheld-Geräten)
- Konnektivität: WLAN, Bluetooth, optional 4G/LTE
- Zahlungshardware: integrierter Kartenleser, NFC-Modul, QR-Code-Scanner
- Betriebssystem: Android (dominant bei kommerziellen mPOS-Einsätzen)
Für eine umfassende technische Aufschlüsselung der Spezifikationen mobiler Hardware und der Überlegungen zum Einsatz können Betreiber die folgende Quelle konsultieren: vollständiger Leitfaden zu mobilen Kassensystemen Die
Selbstbedienungskioske
Selbstbedienungskioske sind eigenständige Terminals, an denen Kunden selbstständig Speisekarten oder Produktkataloge durchstöbern, Bestellungen aufgeben und die Zahlung ohne Personalhilfe abschließen können. In der Gastronomie hat sich diese Gerätekategorie stark verbreitet und findet sich in Schnellrestaurants, Fast-Casual-Ketten, Flughafen-Food-Courts und Stadionkantinen.
Die Kiosk-Hardware besteht typischerweise aus einem großformatigen Touchscreen (15,6" bis 21,5"), einem integrierten Kartenleser, einem Beleg- oder Ticketdrucker und optional einem Barcode- oder QR-Code-Scanner. Das Gehäuse ist für die freistehende oder wandmontierte Installation ausgelegt und verfügt über eine verstärkte Konstruktion, die der ständigen Nutzung durch Kunden standhält.
Im Einzelhandel erfüllen Selbstbedienungskassen eine vergleichbare Funktion – sie ermöglichen es den Kunden, Artikel selbstständig zu scannen, Sonderangebote anzuwenden und die Zahlung abzuwickeln, wodurch die Anzahl der benötigten Kassenbesatzungen während der Spitzenzeiten reduziert wird.
Wichtigste technische Merkmale
- Display: 15,6"–21,5"-Touchscreen, Hoch- oder Querformat
- Gehäuse: freistehender Sockel, Wandmontage oder Arbeitsplatte
- Zahlungshardware: integrierter Kartenleser, NFC-Modul, QR-Code-Lesegerät
- Drucker: integrierter 80-mm-Thermodrucker für Belege oder Etiketten
- Anschlüsse: Ethernet, WLAN, optional 4G
- Betriebssystem: Windows, Android oder Linux (abhängig vom Software-Ökosystem)
Selbstbedienungskioske reduzieren den Personalaufwand an den Bestellannahmestellen, verbessern die Bestellgenauigkeit, indem sie es den Kunden ermöglichen, ihre Auswahl selbst einzugeben, und unterstützen Upselling-Logik durch softwaregesteuerte Menüanzeigen.
Dual-Screen-POS-Terminals
Dual-Screen-POS-Terminals sind eine spezielle Thekenkonfiguration mit zwei separaten Displays in einem Gerät – ein Display, das dem Kassierer zugewandt ist, und ein zweites, dem Kunden zugewandtes Display, das sich auf der Transaktionsseite der Theke befindet. Diese Hardware-Konfiguration erfüllt gleichzeitig operative Funktionen und optimiert das Kundenerlebnis.
Das Display an der Kassenseite dient der Bestellerfassung, Transaktionsverwaltung und Systemnavigation. Der Kundenbildschirm zeigt Bestellbestätigung, Werbeinhalte, Hinweise zum Treueprogramm und Zahlungsanweisungen an. Durch diese Integration entfällt ein separates Display an der Kasse oder ein zweiter Monitor, wodurch die Anzahl der Geräte reduziert und die Transparenz im Kassenbereich verbessert wird.
In stark frequentierten Gastronomiebetrieben – wie Bubble-Tea-Ketten, Schnellrestaurants und Fast-Casual-Restaurants – reduzieren Terminals mit zwei Bildschirmen Bestellstreitigkeiten, ermöglichen digitale Zusatzverkäufe beim Bezahlvorgang und zeigen Bestellübersichten in Echtzeit an. Im Einzelhandel unterstützt das Kundendisplay die detaillierte Überprüfung des Kassenbons und, falls erforderlich, die Erfassung von Unterschriften.
Wichtigste technische Merkmale
- Kassendisplay: 15"–15,6" Touchscreen
- Kundendisplay: 10,1"–15,6" (fester oder verstellbarer Winkel)
- Zahlungshardware: integrierter Kartenleser, NFC-Modul
- Schnittstellen: USB, Ethernet, RS232, Kassenschubladenanschluss
- Betriebssystem: Windows, Android oder Linux
- Optional: Fingerabdruckmodul, Kamera
Küchenanzeigesysteme und Spezialausrüstung für Gastronomiebetriebe
Es handelt sich zwar nicht um ein Kassenterminal im herkömmlichen Sinne, Küchenanzeigesysteme (KDS) Als integrierte Hardwarekomponente in Kassensystemen von Restaurants fungiert ein KDS (Küchendatensystem). Es ersetzt oder ergänzt Papierbons, indem es Bestelldaten, die von den Kassenterminals im Gastraum direkt auf die über den Zubereitungsstationen angebrachten Küchenbildschirme übertragen werden, anzeigt.
Die KDS-Hardware ist speziell für den Einsatz in Küchen konzipiert: Die Gehäuse sind lüfterlos und fett- sowie feuchtigkeitsdicht, die Displays bieten hohe Helligkeit für optimale Lesbarkeit auch bei starker Küchenbeleuchtung, und die Systeme unterstützen eine farbcodierte Auftragsstatuslogik zur Optimierung des Küchenablaufs. Diese Hardwarekategorie eignet sich besonders für Betreiber von Restaurants mit mehrgängigen Menüs, Großküchen im Schnellrestaurantbereich oder Ghost Kitchens, bei denen die Genauigkeit der Bestellungen und die Reihenfolge der Zubereitung den Durchsatz direkt beeinflussen.
Wie Sie den POS-Typ an die Unternehmensgröße anpassen
Die Auswahl des richtigen Kassensystems hängt nicht nur von den Funktionen ab, sondern auch von der betrieblichen Eignung. Eine Hardwarekonfiguration, die für ein einzelnes, unabhängiges Café geeignet ist, kann bei der Skalierung auf ein Franchisenetzwerk mit 50 Standorten zu erheblichen Verwaltungsschwierigkeiten führen.
Betreiber mit einem einzigen Standort
Unabhängige Restaurants, Boutiquen und kleine Cafés profitieren typischerweise von einem kompakten Thekenterminal oder einem mobilen Kassensystem. Ein einziges All-in-One-Terminal mit Belegdrucker und Kassenschublade deckt die meisten betrieblichen Anforderungen ab.
Filialkette & Franchise
Filialketten mit mehr als fünf Standorten benötigen standardisierte Hardware für ein zentrales IT-Management und einheitliche Mitarbeiterschulungen. Industrielle Tischterminals mit einheitlichen Betriebssystemen bieten die notwendige Zuverlässigkeit für unternehmensweite POS-Systeme. Mehr dazu finden Sie in unserer [Website/Dokumentation/etc.]. Kostenleitfaden für Restaurant-POS-Systeme für die Kostenplanung an mehreren Standorten.
Schnellrestaurants mit hohem Durchsatz und Fast-Casual-Restaurants
Flughafengastronomiebetriebe, Stadionverkaufsstellen und städtische Restaurantketten setzen typischerweise eine Kombination aus bedienten Bestellterminals und Selbstbedienungsautomaten ein. Die Automaten bewältigen das Bestellaufkommen in Spitzenzeiten, während die bedienten Terminals komplexere Bestellungen abwickeln.
Enterprise Einzelhandel & Supermärkte
Der großflächige Einzelhandel benötigt Kassenterminals mit umfassender Peripherieintegration – Barcode-Scanner, Waagen, Etikettendrucker – die von einer robusten Netzwerkinfrastruktur unterstützt werden. Die Planung des Hardware-Lebenszyklus und die Einhaltung von Zertifizierungen (CE, FCC, RoHS) werden zu zentralen Beschaffungskriterien.
Auswahlkriterien für POS-Geräte
Die Auswahl des geeigneten POS-Gerätetyps erfordert die Bewertung von betrieblichen Variablen, die spezifisch für die jeweilige Einsatzumgebung sind:
| Kriterium | Was zu bewerten ist |
|---|---|
| Transaktionsvolumen | In Umgebungen mit hohem Durchsatz werden Hardware in Industriequalität benötigt, die für den Dauerbetrieb ausgelegt ist. |
| Physische Umgebung | Küchennahe Geräte benötigen spritzwassergeschützte, lüfterlose Hardware mit entsprechenden IP-Schutzarten. |
| Periphere Integration | Scanner, Drucker, Kassenschubladen und Kartenleser müssen mit dem gewählten Terminal kompatibel sein. |
| Softwarekompatibilität | Die Hardware muss ein offenes Betriebssystem (Windows/Android/Linux) ausführen, das mit der vom Betreiber gewählten POS-Software kompatibel ist. |
| Hardwarezertifizierung | Die Einhaltung der CE-, FCC- und RoHS-Richtlinien muss für die Markteinführung überprüft werden. |
| Bereitstellungskonsistenz | Franchisegruppen profitieren von der Standardisierung der Hardware an allen Standorten, da dies den IT-Support vereinfacht. |
Hardwarehersteller, die den globalen Gastronomie- und Einzelhandelssektor bedienen – darunter Dongguan Tcang Electronics Co., Ltd. – haben differenzierte Produktlinien entwickelt, die auf diese umgebungsspezifischen Anforderungen eingehen, insbesondere für Betreiber, die Wert auf Langlebigkeit, Wärmemanagement und langfristige Hardwarezuverlässigkeit legen.
Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen von Restaurant- und Einzelhandelsbetreibern zur Evaluierung von POS-Hardwaretypen und -Konfigurationen.
Zusammenfassung
Die Vielfalt der für Gastronomie und Einzelhandel verfügbaren Kassensysteme spiegelt die unterschiedlichen Einsatzumgebungen wider. Tischterminals bieten hohen Durchsatz und eine große Auswahl an Funktionen für stark frequentierte, stationäre Betriebe. Mobile Kassensysteme ermöglichen flexible Bedienung direkt am Tisch oder im Verkaufsraum. Selbstbedienungskioske übertragen die Bestellannahme an den Kunden und reduzieren so den Personalaufwand am Tresen. Terminals mit zwei Bildschirmen sorgen für mehr Transparenz im stationären Kassenbereich.
Die Abstimmung des Hardwaretyps auf den Betriebskontext – unter Berücksichtigung von Transaktionsvolumen, physischer Umgebung, Softwareanforderungen und Bereitstellungsumfang – führt zu nachhaltigeren Ergebnissen als die Auswahl allein anhand des Formfaktors oder der Anschaffungskosten. Ein klares Verständnis von Was ist ein POS-Terminal? Die Betrachtung verschiedener Hardwarekategorien bleibt der zuverlässigste Ausgangspunkt für jede Beschaffungsbewertung.
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